DAAD-Außenstelle Kairo

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Rückblick

Wenden und Kontinuität – 3. Internationaler Germanistik-Kongress in Kairo eröffnet

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Mit einer Festveranstaltung im Beisein von Vertretern der Kairo Universität, der DAAD-Außenstelle Kairo, des Österreichischen Kulturforums und des Goethe-Instituts wurde am 27. März im Konferenzzentrum der Kairo Universität der 3. Internationale Germanistik-Kongress feierlich eröffnet. Inspiriert von den politischen Ereignissen im Jahr 2011 steht das 3-tägige Symposium unter dem Motto "Wenden und Kontinuität" und wird Referenten aus 9 Ländern die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch und zu Fachdiskussionen bieten, in deren Zentrum die Reflexion und Aufarbeitung der politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in den arabischen Ländern stehen. Den Eröffnungsvortrag hielt der Leipziger Philosoph Georg Meggle, der zum offenen Umgang mit Konflikten aufrief und dafür plädierte, die Chancen, die sich aus Umbruchsituationen ergeben, zu nutzen. Der DAAD unterstützt die Konferenz über Mittel zur Germanistikförderung. 

   
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GERSS - Herbstausschreibung 2011-2012

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Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) und das ägyptische Ministerium für Bildung and Wissenschaft (MHESR) fördern gemeinsam das Deutsch-Ägyptische Kurzzeit-Forschungsstipendium (GERSS). Ziel ist es, Kurzzeitstipendien anzubieten, die jungen ägyptischen Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, nach Deutschland zu reisen.

Der Herbstausschreibung 2011-2012 folgend, wurden 15 Kandidaten, die die Vor- und Endauswahl bestanden haben, angenommen. Dies bedeutet, dass 15 junge ägyptische Wissenschaftler sich qualifiziert haben, um das GERSS Stipendium in der nunmehr 9.Runde zu erhalten.

Das Programm wird zweimal jährlich ausgeschrieben:

Frühjahrsausschreibung: Das Online-Bewerbungsformular kann vom 15. März -30. April ausgefüllt und übermittelt werden.

Herbstausschreibung: Das Online-Bewerbungsformular kann vom 1. September - 15. Oktober ausgefüllt und übermittelt werden.

Das Bewerbungsformular finden Sie auf der GERSS Website: http://www.mhesr-initiatives.org/gerss/.

Um sich zu bewerben ist erforderlich, dass Sie sich zunächst auf der GERSS Webseite registrieren.

Für weitere Fragen kontaktieren Sie Frau Heba Afifi:

E-mail: gerss@daadcairo.org

Tel.: +20 2 2735 27 26 Ext. 119

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DIES-Konferenz "Joint Degrees – A Catalyst or a Challenge in Quality Assurance” in Kairo


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Hochschulen und Forschungseinrichtungen als wissenschaftliches Rückgrat von Gesellschaften sind in Zeiten der Globalisierung mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Forschungskollaborationen und wissenschaftlicher Austausch auf höchstem Niveau und über kulturelle Grenzen hinweg sind ein Muss, um den sich wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen gerecht zu werden. Joint Degree Programme können Hochschulen hier als innovatives Instrument dienen.

Mit den Chancen und Herausforderungen bei der Planung und Implementation von Joint Degree Programmen – Studienprogrammen, die von zwei oder mehreren Universitäten zusammen angeboten werden – setzten sich rund 100 hochkarätige internationale Experten im Rahmen der DIES-Konferenz "Joint Degrees – A Catalyst or a Challenge in Quality Assurance” am 28. und 29. Januar in Kairo auseinander. Die Konferenz wurde vom DAAD (Außenstelle Kairo und Referat 433) in Zusammenarbeit mit dem Arabischen Netzwerk für Qualitätssicherung in der Höheren Bildung (ANQAHE) in Kairo organisiert.

Der deutsche Botschafter in Ägypten Michael Bock und der ägyptische Minister für höhere Bildung Prof. Dr. Hussein Khaled hielten die Eröffnungsrede. Beide stimmten darin überein, dass Joint Degree Programme das Erlernen von interkulturellen Kompetenzen, den technologischen und wissenschaftlichen Austausch sowie das Zusammenwachsen von Kulturen enorm fördern.

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Universitätspräsidenten, Vizepräsidenten, Dekane, Studiengangsleiter sowie Akkreditierungsexperten aus 13 Ländern referierten und diskutierten über die Voraussetzungen und Bedingungen zur Etablierung von bi- und trilateralen Studienprogrammen, über die langfristigen Chancen, die sich für die Entwicklung der Lehre und Forschung ergibt und über die organisatorischen Herausforderungen, die sich bei der Implementation von Joint Degree Programmen ergeben. Ein innovatives Konferenz-Format ermöglichte eine besonders intensiven Austausch der Teilnehmer: Während eine Fachgruppe sich mit der Frage auseinandersetzte, welchen Beitrag Joint Degree Programme auf den Wandel hin zu einer kritischen Bildungskultur leisten kann, diskutierten parallel andere Gruppen die Optimierung des Akkreditierungsprozess und die Möglichkeiten der Anerkennung von Studienleistungen an den Forschungsinstitutionen. Die in kleinen Expertengruppen erarbeiteten Analysen und Lösungsmöglichkeiten wurden anschließend im Plenum zusammengetragen und ermöglichten es den Teilnehmern, ein sowohl umfassendes als auch detailliertes Bild über die Herausforderungen und Chancen von Joint Degree Programmen zu gewinnen.

Die Teilnehmer der Veranstaltung waren von Format und Inhalt der Konferenz begeistert: "Ich hatte mit einer Plattform für den Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus Deutschland und dem arabischen Raum gerechnet. Meine Annahmen wurden jedoch übertroffen. Die Konferenz hat enorme Impulse für die Qualitätsentwicklung an Hochschulen in der Region gegeben", fasste einer der ägyptischen Kollegen seine Eindrücke zusammen.


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DAAD Stipendiaten besuchen SEKEM Unternehmen

SEKEM

Am Donnerstag, den 12 Januar 2012, unternahmen die Arabischkursstipendiaten des DAAD und des Wafedin-Stipendienprogrammes eine Exkursion zum Sekem Unternehmen in Belbis, Al-Sharkiya, nord- östlich von Kairo.

Sekem ist eine ägyptische Kulturinitiative und ein soziales Unternehmen, das 1977 von Ibrahim Abouleish gegründet wurde und den alternativen Nobelpreis erhielt. Das Unternehmen besteht aus drei Säulen, die eng miteinander verwoben sind: Landwirtschaft, Bildung und Kultur und soziale Entwicklung. Sekem erschloss die biologisch-dynamische Landwirtschaft und produziert verschiedene Bio-Lebensmittel, Gesundheitsprodukte und Textilien aus ökologischem Anbau. Als soziales Unternehmen finanziert die Initiative mit einem Teil ihrer Umsätze die Aktivitäten der "Sekem-Stiftung für Entwicklung" (SDF). Sekem orientiert sich in pädagogischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht an Grundprinzipien der Waldorfpädagogik und Anthroposophie .

Nach einer zweistündigen Busfahrt kamen die Stipendiaten in der Sekem Farm an. Dort wurden sie nach einer kurzen Einleitung zu den Projekten der Firma von der Sekem-Mitarbeiterin Frau Yvonne Floride empfangen und durch die Farm begleitet.

Die Führung begann in der Kräuter- und Gewürzfabrik. Die Arbeiter trugen spezielle Kleidung, um den hohen hygienischen Standards gerecht zu werden.

Nach der Besichtigung des landwirtschaftlichen Bereichs ging die Führung weiter zur nächsten " Säule" des Unternehmens: Bildung und Kultur. Bestandteil dieser Säule sind mehrere Schulen, Kindergärten und ein Berufsbildungszentrum, die für die Kinder der Mitarbeiter sowie für die in der Region lebende beduinische Bevölkerung gedacht sind. Etwa 600 Kinder und Jugendliche werden dort unterrichtet und ausgebildet.

Die Studenten besichtigten die familiär eingerichteten Schulgebäude bis sie zu einer Vorführung in die Aula eingeladen wurden. Das Programm war von den Schülern sehr abwechslungsreich gestaltet worden: Erst wurden von einem Studenten von Sekem Teile aus dem Koran rezitiert, dann wurde Klavier und Geige gespielt. Die Schulkinder der ersten Klasse führten die Fabel "Der Löwe und die Maus" auf. Am Ende stellten die Schüler der Mittelschule das Lebenswerk von Naguib Mahfouz und Taha Hussein vor.

Die DAAD Stipendiaten wurden vom Sekem Geschäftsführer Herrn Helmy Abulaisch willkommen geheißen und zu einem Mittagessen eingeladen, das aus den selbst angebauten Bio-Produkten zubereitet wurde.

Die Führung wurde anschließend in der Textilfabrik fortgesetzt. Dort lernt und arbeitet eine große Anzahl an Jugendlichen. Sie stellen verschiedene Kleidungsstücke und Puppen her, die zu europäischen Preisen an internationale Firmen und Geschäfte verkauft werden.

Mit dem Gefühl, dass die Zukunft Ägyptens mit solchen Ideen, Initiativen und Projekten auf der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Ebene viel Hoffnung mit sich bringen wird, verabschiedeten sich die Studenten von der Begleiterin Frau Floride mit einer netten Geste, nämlich durch eine Spende für das Sekem Projekt für Kamillekinder.

Katharina, eine Wafedin-Stipendiatin, sagte über den Besuch: "Das ist wie eine andere Welt hier, wenn man aus Kairo kommt. Ich hätte aber gerne noch mit den Arbeitern gesprochen, um mehr über ihre Perspektive auf das Unternehmen zu erfahren."

Nathalie Spath, Teilnehmerin an der Exkursion, bemerkte: "Der Besuch bei Sekem glich mehr einem Ausflug in eine Oase als einer Werksbesichtigung. Das Konzept von Nachhaltigkeit überzeugt in seiner Gesamtheit von Biotees bis Krankenhaus und Walddorfpädagogik. Sekem ist eine andere Facette ägyptischen Lebens, die mich sehr fasziniert hat."

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Treffen der Ludwigsburger und Helwaner Studentenvertreter

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Im Rahmen der vom Auswärtigem Amt finanzierten Transformationspartnerschaften, Programmlinie 2, konnte unter Federführung der DAAD-Außenstelle Kairo bereits im Jahre 2011 ein Pilotprojekt erfolgreich durchgeführt worden.

Der zentralen Rolle von Universitäten innerhalb des Prozesses von demokratischem Wandel Rechnung tragend und diesen aktiv unterstützend wurde ein Austausch zwischen einer ägyptischen Studentengruppe der Helwan Universität und einer Studentengruppe der deutschen Partnerhochschule, der PH Ludwigsburg, initiiert. Bei den Teilnehmern beider Gruppen handelt es sich um demokratisch gewählte Vertreter ihrer jeweiligen Studentenschaft, die sich durch eine schriftliche Bewerbung und ein persönliches Interview für dieses Projekt qualifiziert hatten.

Die Begegnung war gezielt angestoßen worden, um konkret die demokratische Selbstverwaltung an ägyptischen Universitäten im Geiste eines "Good Governance" Ansatzes zu verbessern und langfristig die studentische Partizipation an den ägyptischen Hochschulen zu stärken.

Die insgesamt zwei gemeinsamen Wochen, die je zur Hälfte in Deutschland und in Ägypten verbracht wurden, waren für beide Seiten sehr ertragreich. Für viele Ägypter war es der erste Besuch in Deutschland und auch über diese kulturelle Erfahrung hinaus konnte im Gespräch mit deutschen Studenten, Funktionsträgern der PH Ludwigsburg sowie Politikern und anderen Personen des öffentlichen Lebens ein reger Austausch stattfinden. Thematisiert wurden unter anderem die historischen Erfahrungen der Bundesrepublik vom diktatorischen Regime des Dritten Reiches bis hin zu einem demokratischen Rechtsstaat, welcher als solcher auch von seinen Bürgern lebhaft mitgestaltet wird, sowie die Form demokratischer Teilhabe durch Wahlen, Demonstrationen oder eine freie Presse. "Wir wissen jetzt, welche Formen der Partizipation an Hochschulen möglich sind und müssen nun prüfen, welche auch in Ägypten Anwendung finden können", meinte Amira Fouad, Studentenvertreterin der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Helwan Universität. (s. unten, Bild 2: Amira Fouad und Anna Kilian, Asta-Vorsitzende der PH Ludwigsburg).

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Anlässlich des Gegenbesuchs der deutschen Studentenvertreter in Ägypten organisierte die DAAD-Außenstelle ein Treffen zwischen den Studentenvertretern und dem amtierenden Präsidenten der Helwan Universität, bei dem es zu einer intensiven Diskussion zwischen allen Beteiligten kam – ein Novum in der Geschichte ägyptischer Universitäten! (s. oben, Bild 1: Prof. Yasser Sakr, damals amtierenden Präsidenten der Helwan Universität, im Gespräch mit den deutschen und ägyptischen Studierenden).

Auch über die Zeit des tatsächlichen Austausches hinaus bietet diese Begegnung Nährboden für positive Entwicklungen. Die teilnehmenden ägyptischen Studenten fungieren als Multiplikatoren und können so einen langfristigen Mehrwert in der Gesellschaft herbeiführen. Ähnliche Austauschprogramme zweier weiterer ägyptischer Universitäten sind für Februar 2012 vorgesehen. Geplant sind neue studentische Initiativen, die Formulierung konkreter Forderungen an die Hochschulen und die Politik, um über eine Demokratisierung der Hochschulen auch die Gesellschaft in dieser Richtung zu beeinflussen und den Traum der ägyptischen Studenten von Demokratie zu verwirklichen.

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Knapp 400 Abiturienten auf dem Studieninformationstag

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Am 17. November richtete die DAAD Außenstelle Kairo in Kooperation mit der Zentralstelle für Deutsche Auslandsschulen den 5. Studieninformationstag aus. Die ca. 400 SchülerInnen der 11. und 12. Klassen, die eine der fünf anerkannten Deutschen Auslandsschulen in Ägypten besuchen, werden hier jährlich seit 2007 rund ums Studium in Deutschland informiert.

Ausrichtungsort war in diesem Jahr die Europaschule in El-Kattameya, Kairo, die als Gäste die Beverly Hills Schule Kairo, die Deutsche Evangelische Oberschule Kairo (DEO) sowie die Deutsche Schule der Borromäerinnen (DSB) aus Kairo und Alexandria begrüßte.

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Die Absolventen dieser Schulen sind hoch qualifizierte Bildungsinländer, die ein großes Interesse an Informationen zu Studienmöglichkeiten, Stipendienprogrammen und Studentenleben in Deutschland zeigen. Neu in diesem Jahr war, dass Repräsentanten von 8 deutschen Hochschulen eigenes nach Kairo gekommen waren, um über Einrichtungen zu informieren. Damit bekommt der Studieninformationstag nahezu Messecharakter. Ferner konnten sich die Abiturienten an Informationsständen des DAAD, der GUC, der Sawiris Foundation sowie einiger politischer Stiftungen informieren.

Das Programm wurde mit einer Ansprache der Leiterin der Europaschule eröffnet, auf die die Preisverleihung eines Posterwettbewerbs zum Thema "Mein Ziel? Studium in Deutschland!" folgte. Den Gewinnern wurde ein Gutschein über ein eintägiges Bewerbungstraining des DAAD überreicht, die Poster wurden im Deutsch-Mobil ausgestellt und konnten während der ganzen Veranstaltung von Schülern und Lehrern bewundert werden.

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Vorträge der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), der FU Berlin, der Hochschule Ruhr West (HRW), der Bauhaus-Universität Weimar, der Universität des Saarlandes, der Leuphana Universität Lüneburg, der TU Clausthal und der TU München gehörten ebenso zum Programm wie Fachveranstaltungen zu einzelnen Studiengängen z.B. Medizin, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaften.

Ferner hatte die Außenstelle deutsche Studenten "zum Anfassen" eingeladen, die bei den SchülerInnen besonders beliebt waren und Auskunft über Studentenleben und ihr persönliches Studium in Deutschland gaben.

Eine interessante Präsentation können Sie hier finden.

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Cairo Climate Talks startete erfolgreich am Nil

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Gemeinsam mit weiteren Partnern hat die DAAD-Außenstelle Kairo die Expertenplattform "Cairo Climate Talks" (CCT) ins Leben gerufen.

Die Cairo Climate Talks sind eine Veranstaltungsreihe, um Erfahrungen auszutauschen, Bewusstsein innerhalb der ägyptischen Öffentlichkeit zu schaffen und Kooperationen sowohl zwischen politischen Entscheidungsträgern, der Geschäftswelt, der Scientific Community als auch der Zivilgesellschaft zu fördern. Veranstalter der CCT sind: die Deutsche Botschaft in Kairo, das Egyptian Ministry of State for Environmental Affairs, die Egyptian Environmental Affairs Agency (EEAA), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Egyptian German High Level Joint Committee for Renewable Energy, Energy Efficiency and Environmental Protection (JCEE) sowie der DAAD.

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Anlässlich der United Nations Climate Change Conference in Durban befasste sich die Auftaktveranstaltung der CCT mit den Erwartungen und Perspektiven der internationalen Gemeinschaft an die Klimapolitik. Die Eröffnungsansprache wurde von Herrn Michael Bock, dem deutschen Botschafter, gehalten. Er wies auf das enorme Potential Ägyptens hin, im Gebiet der neuen und erneuerbaren Energien zu expandieren. Dies würde nicht nur zu sauberer, umweltfreundlicher Energie führen, sondern auch Arbeitsplätze schaffen und zu nachhaltiger Entwicklung beitragen.

Bei den Teilnehmern des Gesprächsforums handelte es sich um Herrn Stefan Auer, Beauftragter für Energie- und Klimapolitik des Auswärtigen Amts, und den Gesandten Ehab Gamal ElDin, bevollmächtigter Minister des Auswärtigen Amts für Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Komplettiert wurde die Runde durch Dr. Ezzat Lewis, Leiter der Zentralabteilung Climate Change der Egyptian Environmental Affairs Agency, sowie Frau Silvia Kreibiehl, Vizepräsidentin der Deutschen Bank Gruppe.

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http://cairoclimatetalks.net/

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Sommerschule:The New Urban Revolution in Greater Cairo

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Vom 30. September bis zum 09. Oktober 2011 veranstaltete die Technische Universität Berlin (TU Berlin) mit ihrem Ägyptischen Partner, der Ain-Shams Universität, gesponsert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die Sommerschule zum Thema „The New Urban Revolution in Greater Cairo“.

Das Problem der Urbanisierung wird als eine der größten Herausforderungen angesehen, denen Ägypten gegenübersteht. Die Einwohnerzahl des Großraums Kairo wird zurzeit auf etwa 20 Millionen geschätzt. Damit beherbergt der Großraum Kairo etwa ein Viertel der insgesamt 82 Millionen Einwohner Ägyptens und fast die Hälfte der gesamten Stadtbevölkerung des Landes. Leider sieht man die Konsequenzen dieses Problems besonders deutlich in den hochbesiedelten informellen Siedlungen, die häufig gefährliche Gebäudezustände aufweisen und denen es meist an öffentlichen Dienstleistungen und Infrastruktur fehlt.

Die andauernde Transformationsphase Ägyptens ist eine hervorragende Gelegenheit um gemeinschaftliche Organisationen und Einwohner zur Beteiligung und aktiven Mitwirkung bei der Verbesserung der informellen Siedlungen im Großraum Kairo aufzurufen.

Deshalb zielte die Sommerschule zum Thema „The New Urban Revolution in Greater Cairo“ darauf ab, den 25 auserwählten ägyptischen Studenten Wissen und Fähigkeiten für Ihre Rolle als zukünftige Experten und Stadtmanager für diese Übergangsphase zu vermitteln. Während der Sommerschule wurden einige höchst relevante Themen besprochen, wie z.B. technische Infrastruktur, Transport und Kommunikation, soziale Infrastruktur, Abfallbeseitigung und Ressourcenmanagement, Soziale Abgrenzung, Aufwertung, die Schaffung von Arbeitsplätzen, öffentliche Beteiligung, Architektonisches Design, sowie integrierte Planungsinstrumente und –Institutionen.

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Kulturwissenschaftliche Sommerschule an der Azhar-Universität erfolgreich beendet


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Mit einem Abschlussfest aller Beteiligten im Garten der DAAD-Außenstelle ging die Sommerschule zwischen den Universitäten Al Azhar und Vechta am 6.10. zu Ende. Eine Woche lang hatten sich Studenten und Lehrkräfte beider Hochschulen zu Workshops und wissenschaftlichen Gesprächsrunden zusammengefunden, gemeinsam Landeskunde-Tage durchgeführt und dabei kulturwissenschaftliche und soziologische Fragestellungen rund um den Kulturdialog thematisiert. Dabei ging es u.a. um Demokratieverständnis, Spracherleben und den Identitätsbegriff und dessen Verortung im Alltag. Insgesamt vierzehn Studenten und Universitätsmitarbeiter waren aus der niedersächsischen Universität angereist und trafen sich zum Gespräch in Kairo mit ihren ägyptischen Kommilitonen und Kollegen. Auf der Agenda standen neben dem intensiven Arbeitsprogramm auch Freizeit- und touristische Aktivitäten, die einen Ausgleich zum Universitätsalltag darstellten und den Beteiligten die Möglichkeit bot, sich näher kennen zu lernen. Die Studienreise war die insgesamt zweite ihrer Art, die in Kairo stattfand, und ist Teil des im DAAD-Programm Deutsch-Arabisch/ Iranischer Hochschuldialog geförderten Ahlan-Projekts, das seit über zwei Jahren erfolgreich zwischen beiden Hochschulen läuft. Für die Zukunft ist die Einrichtung eines gemeinsamen kulturwissenschaftlichen Studiengangs geplant, dessen Konzeption durch die Sommerschule weiter vorangetrieben werden konnte.

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GERSS - Frühjahrsausschreibung 2011-2012

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Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) und das ägyptische Ministerium für Bildung and Wissenschaft (MHESR) fördern gemeinsam das Deutsch-Ägyptische Kurzzeit-Forschungsstipendium (GERSS). Ziel ist es, Kurzzeitstipendien anzubieten, die jungen ägyptischen Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, nach Deutschland zu reisen.

Der Frühjahrsausschreibung 2011-2012 folgend, wurden 12 Kandidaten, die die Vor- und Endauswahl bestanden haben, angenommen. Dies bedeutet, dass 12 junge ägyptische Wissenschaftler sich qualifiziert haben, um das GERSS Stipendium in der nunmehr 8.Runde zu erhalten.

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"INEMA” Sommerschule an der Helwan Universität

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Vom 11.-15. September 2011 war das "Exzellenzzentrum für Bildungsmanagement – ICEEM" der Helwan Universität Austragungsort der "INEMA” Sommerschule. Während der Sommerschule wurden mehrere wichtige Themen bezüglich des Deutsch- Arabischen Masterstudiengangs "International Education Management (INEMA)” diskutiert . INEMA ist ein integriertes Lernprogramm (blended Learning) für Experten aus Deutschland und der MENA- Region , die ihre Managementfähigkeiten im Bildungssektor weiterentwickeln möchten . Dabei wird "Joint Degree" von der Helwan Universität und der deutschen Partneruniversität Ludwigsburg erworben.


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